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Wer bin ich und wenn ja, wie viele? – fragte der deutsche Publizist und Philosoph Richard David Precht in seinem 2007 erschienen Bestseller. Nicht alle Fragen sind beantwortet und bleiben es wohl auch. Also wollen wir einmal etwas tiefer in die Abgründe der Seele schauen und verschiedene Facetten und Seiten der Suche nach Identität beleuchten.

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03. 2019
20 - 22 Uhr

IDENTITÄTen

Wer bin ich und wenn ja, wie viele? – fragte der deutsche Publizist und Philosoph Richard David Precht in seinem 2007 erschienen Bestseller. Nicht alle Fragen sind beantwortet und bleiben es wohl auch. Also wollen wir einmal etwas tiefer in die Abgründe der Seele schauen und verschiedene Facetten und Seiten der Suche nach Identität beleuchten.

Dazu gibt es an diesem Abend verschiedene Ausschnitte künstlerisch-theatralischer Arbeiten zu sehen, die sich dem Thema auf unterschiedliche Arten nähern. Dabei werden Szenen aus bereits bestehenden Stücken, wie Bênh [Gogol] Điên und Grenzen gezeigt, aber auch ganz neu inszenierte Szenen vorgestellt.

In Bênh [Gogol] Điên taucht anhand von Nikolai Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ ein internationales Team in Welten des Konfuzianismus ein, um dem Wahnsinn in europäischer und asiatischer Kultur nachzuspüren. Die Suche nach verschiedenen Formen menschlichen Wahnsinns führt uns an die Grenzen eingeschliffener Kunstwelten, oszilliert zwischen persönlicher Verantwortung und systemischer Zwänge und endet in einer famosen Melange, in der die Grenzen verschwinden um etwas gänzlich Neues zu schaffen.

Ist Wahnsinn das Produkt individuellen Ungenügens oder gesellschaftlicher Strukturen? Beeinflusst die Quelle des Wahnsinns die Form des Leids? Leiden wir allesamt auf die gleiche Art und Weise?

Bênh [Gogol] Điên – Regie, Konzept: Dan Thy Nguyen, Xiyu Tomorrow ; Schauspiel: Jan Katzenberger; Medien: Iraklis Panagiotopoulos

In Grenzen beschäftigen sich ein Schauspieler und eine Schauspielerin/Tänzerin mit der Dynamik unterschiedlicher kultureller Identitäten und Werte. Raum und Körper werden von den beiden Darstellern schauspielerisch und tänzerisch erforscht, während die Grenzen zwischen ihnen mal sichtbar gemacht werden und mal verschwimmen. Zusätzlich zur Sprache werden aktuelle politische und gesellschaftliche Zhemenzusammenhänge wie Flucht, Isolation, Heimat und Interkulturalität in symbolartigen Bildern in der etwa 20-minütigen Performance gezeigt.

Grenzen – Konzept/Regie: India Roth; Schauspiel: Mudar Ramadan; Tanz+Schauspiel: Christina Spaar; Choreographie: Maria Möbius

Dan Thy Nguyen ist freier Theaterregisseur, Schauspieler, Schriftsteller und Sänger in Hamburg. Er arbeitete an diversen Produktionen u.a. auf Kampnagel, dem Mousonturm Frankfurt, der Freien Akademie der Künste Hamburg und an der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

India Roth absolvierte ihre Ausbildung zur Schauspielerin 2010 in Hamburg. Neben unterschiedlichsten Engagements am Theater ist sie zudem als Regisseurin, Sängerin, Coach und Theaterpädagogin tätig.

Zeichnung: Xiyu Tomorrow

Eintritt: AK € 8,-/ erm. € 6,-

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Banananana IDENTITÄTen HausDrei Xiyu Tomorrow

Allgemeine Informationen zum Projekt
Kulturveranstaltungen im HausDrei laden BewohnerInnen aus Altona Altstadt, und ganz Hamburg mit verschiedenen Formaten für alle Altersklassen ein. Von Theater, zum Vortrag, über Märkte bis hin zu internationalen Großformaten, ist alles mit dabei.

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