Home>eigenarten Festival: IDENTITÄTen>eigenarten Festival: IDENTITÄTen
Lade Termine

“Wer bin ich und wenn ja, wie viele?”, fragte der Philosoph R. D. Precht in seinem Bestseller. Nicht alle Fragen sind beantwortet, und dies bleibt wohl auch so. Deshalb wird etwas tiefer in die Abgründe der Seele geschaut, und es werden verschiedene Facetten der Suche nach Identität beleuchtet. Dazu gibt es in IDENTITÄTen Ausschnitte theatralischer Arbeiten zu sehen, die sich dem Thema unterschiedlich nähern. Gezeigt werden Szenen aus dem Stück “Bênh [Gogol] Điên” und der Performance “Grenzen”.

01
11. 2019
20 - 22 Uhr

eigenarten Festival: IDENTITÄTen

“Wer bin ich und wenn ja, wie viele?”, fragte der Philosoph R. D. Precht in seinem Bestseller. Nicht alle Fragen sind beantwortet, und dies bleibt wohl auch so. Deshalb wird etwas tiefer in die Abgründe der Seele geschaut, und es werden verschiedene Facetten der Suche nach Identität beleuchtet. Dazu gibt es in IDENTITÄTen Ausschnitte theatralischer Arbeiten zu sehen, die sich dem Thema unterschiedlich nähern. Gezeigt werden Szenen aus dem Stück “Bênh [Gogol] Điên” und der Performance “Grenzen”.

In Bênh [Gogol] Điên taucht anhand von Nikolai Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ ein internationales Team in Welten des Konfuzianismus ein, um dem Wahnsinn in europäischer und asiatischer Kultur nachzuspüren. Die Suche nach verschiedenen Formen menschlichen Wahnsinns führt uns an die Grenzen eingeschliffener Kunstwelten, oszilliert zwischen persönlicher Verantwortung und systemischer Zwänge und endet in einer famosen Melange, in der die Grenzen verschwinden um etwas gänzlich Neues zu schaffen.

Bênh [Gogol] Điên – Regie, Konzept: Dan Thy Nguyen, Xiyu Tomorrow ; Schauspiel: Jan Katzenberger; Medien: Iraklis Panagiotopoulos

In Grenzen beschäftigen sich ein Schauspieler und eine Schauspielerin/Tänzerin mit der Dynamik unterschiedlicher kultureller Identitäten und Werte. Raum und Körper werden von den beiden Darstellern schauspielerisch und tänzerisch erforscht, während die Grenzen zwischen ihnen mal sichtbar gemacht werden und mal verschwimmen. Zusätzlich zur Sprache werden aktuelle politische und gesellschaftliche Themenzusammenhänge wie Flucht, Isolation, Heimat und Interkulturalität in symbolartigen Bildern in der etwa 20-minütigen Performance gezeigt.

Grenzen – Konzept/Regie: India Roth; Schauspiel: Mudar Ramadan; Tanz+Schauspiel: Christina Spaar; Choreographie: Maria Möbius

Tickets: € 10,-/ ermäßigt € 8,-
AK: € 10,-

Allgemeine Informationen zum Projekt
Kulturveranstaltungen im HausDrei laden BewohnerInnen aus Altona Altstadt, und ganz Hamburg mit verschiedenen Formaten für alle Altersklassen ein. Von Theater, zum Vortrag, über Märkte bis hin zu internationalen Großformaten, ist alles mit dabei.

Projektdetails ansehen