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Wie lebt ihr hier? Was bewegt euch? Das haben wir Bewohner*innen von Altona gefragt.

Herausgekommen sind fünf Themen mit lokaler und globaler Relevanz, über die wir an fünf Themenabenden bis Ende des Jahres mit euch ins Gespräch kommen wollen.

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11. 2019
19 - 21 Uhr

Alto-Polis: Wohnen in Altona-Altstadt

Wie lebt ihr hier? Was bewegt euch? Das haben wir Bewohner*innen von Altona gefragt.

Herausgekommen sind fünf Themen mit lokaler und globaler Relevanz, über die wir an fünf Themenabenden bis Ende des Jahres mit euch ins Gespräch kommen wollen.

Die große Bergstraße bildet das Herzstück von Altona Altstadt. In den letzten Jahren hat sich hier viel getan. 2003 zog Karstadt als letzter Mieter aus dem Frappant-Haus aus und der Bezirk suchte händeringend nach einem neuen Investor. 2008 gab es ein erstes Treffen mit Ikea-Vertretern.

Damals waren die Befürchtungen groß: Verkehrschaos und Stau in den umliegenden Straßen, steigende Mieten und die Verdrängung gewachsener Strukturen. Altona-Altstadt stand für viele in Gefahr, das neue, noch hippere Ottensen zu werden. Andere erhofften sich eine Aufwertung des Viertels durch neue kaufkräftige Kundschaft. Das Frappant Gebäude beheimatete zu diesem Zeitpunkt viele Künstler*innen. Von dieser Seite hieß es, Ikea bedeute das Ende der Kreativität und öffne der Kommerzialisierung die Türen.

Die Gegner*innen von Ikea wurden aktiv und sammelten Unterschriften.  Damals hieß es “Das Leben ist kein Möbelhaus”, “Nein zu Ikea” und „Kill Billy“. Die Ikea-Gegner waren damals unter anderem die Partei Die Linke, Bürgerinitiativen und ein Teil der Anwohner*innen. Aber es gab auch Befürworter, zu denen auch ein paar der kleinen Geschäfte aus der Großen Bergstraße und Teile der Bürgerschaft zählten. Das Viertel war gespalten. 2010 gab es einen Bürgerentscheid. Am Ende stimmte die Mehrheit der Altonaer Bürger*innen für „Ja“ und das schwedische Möbelhaus kam. Die Proteste jedoch gingen weiter.

Doch wie sieht es heute, knapp zehn Jahre nach dem Bürgerentscheid, aus? Vieles ist seitdem geschehen. Wir blicken auf die Situation von damals zurück und sprechen über die Entwicklung in und um die Große Bergstraße. Was hat sich seitdem getan und verändert? Welche Befürchtungen und Hoffnungen gab es, welche hiervon haben sich bewahrheitet? Wie haben sich die Mieten entwickelt? Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf eine spannende Diskussion.

 

An diesem Abend im HausDrei sprechen wir mit Ihnen, Anwohner*innen, Vertreter*innen der STEG, dem frappant e.V., der fux eG und dem Mieterschutz.

 

Moderation: Petra Barz

Eintritt  frei.

Um Anmeldung wird gebeten: nachbarn@haus-drei.de, 040-38 61 41 09

 

Foto: Rasande Tyskar

 

© Rasande Tyskar

Allgemeine Informationen zum Projekt
Habt ihr Fragen rund um Altona? Seid ihr neu im Stadtteil? Oder braucht ihr einen Ort, um ein Angebot von NachbarIn zu NachbarIn zu schaffen? Wir bieten Platz und Beratung für Nachbarschaftliche Angebote.

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