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Verbund der Parkanlieger

Verbund der Einrichtungen im August-Lütgens-Park
Die Anlieger der historischen Häuser des ehemaligen Altonaer Krankenhauses im August-Lütgens-Park haben und vertreten eine Reihe von gemeinsamen Interessen. Regelmäßiger Austausch sorgt für Transparenz ihrer inhaltlichen Arbeit. Sie unterstützen sich gegenseitig beim Erhalt der Häuser und in der Arbeit für den Stadtteil. Alle zwei Jahre veranstalten sie gemeinsam ein Parkfest, Hamburgs schönstes Familienfest, das nächste Mal wieder voraussichtlich im Mai 2011.

Hundefreier Park
Mit Ende der Sanierungsarbeiten 2004 wurde der Park zu einer hundefreien Zone. Die nächste Hundewiese befindet sich im August-Möller-Park. 

Namensgeber August Lütgens 
August-Lütgens lebte von 1897 bis 1933. Im 1. Weltkrieg diente er bei der Marine, wo er sich 1917 einer Antikriegsbewegung anschloss und sich rasch einen Namen als engagierter Kriegsgegner machte. Enttäuscht von der SPD trat er nach Kriegsende der KPD bei und wurde wegen Beteiligung an revolutionären Kämpfen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er floh nach Dänemark, später in die Sowjetunion. 1931 zurückgekehrt, organisierte Lütgens in Altona „Häuserschutzstaffeln“ gegen Nazi-Überfälle. Am 17. Juli 1932, dem legendären „Blutsonntag“, eskalierte der Kampf zwischen Nazis und der organisierten Arbeiterbewegung Altonas. 10.000 Nazis wollten das „kommunistisch durchseuchte Altona“ säubern. Bei einer maßgeblich von Lütgens organisierten Gegendemonstration wurden fast 300 Menschen verletzt und 18 getötet, darunter zwei Nazis. August, deren Tod Lütgens zur Last gelegt wurde. Obwohl ihm eine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte, wurde er zum Tode verurteilt und am 1.8.1933 hingerichtet.

Im Verbund aktiv sind derzeit folgende Einrichtungen: Kita Hospitalstr., verikom, Hamburg Alevi Kültür Merkezi, Kindervilla, TGH, Kroatische 
Kulturgemeinschaft e.V., Assoziatione Basilicata e.V., die FSP II und das HausDrei e.V.