Telefon: 040 / 38 89 98 E-mail: info@haus-drei.de

Über uns

HausDrei

Kultur und Kommunikation in Altona-Altstadt. 1974 entstand in der Nachbarschaft des aufgegebenen Altonaer Krankenhauses die Initiative „Aktive Freizeitgestaltung Altona“. Deren Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Altona-Altstadt nachhaltig zu verbessern, ist bis heute aktuell. In deren Nachfolge gründete sich 1982 der Verein HausDrei. Namensgeber war ein Gebäude auf dem Gelände des Krankenhauses, das das Bezirksamt an den Verein verpachtete. Seitdem fungiert HausDrei als soziokulturelles Zentrum und Ort der Kommunikation in Altona-Altstadt. Als lokaler Veranstalter und Ausgangspunkt kultureller Aktivitäten bereichert es das kulturelle Leben über die Nachbarschaft hinaus. Als Träger der freien Jugendhilfe bietet HausDrei daneben Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zu Freizeit- und Kulturangeboten.

HausDrei versteht sich als Anlaufpunkt und kommunikative Schnittstelle im Stadtteil und fördert dessen Vernetzung. Mit im Programm z.B. Kulturveranstaltungen, offenes Samstagsklettern am Bunker im August-Lütgens-Park, Offene Werkstätten, ein regelmäßiges Repair Café, Kinderkino und verschiedene andere Angebote für Kinder.

Haus & Lage

HausDrei ist ein Gebäude im Ensemble des ehemaligen Altonaer Krankenhauskomplexes an der Max-Brauer-Allee (Lageplan als pdf). Parkplätze gibt es hier nur für Anwohner, deshalb nutzen Sie bitte öffentliche Verkehrsmittel. Das Haus ist mit Bus (15, 20, 25, 183, 283, 600, Haltestelle Max-Brauer-Allee Mitte) und Bahn (S-Holstenstr. 5 Min., S-Altona und S-Reeperbahn je ca. 15 Min. zu Fuß) gut zu erreichen. Wer mit dem Wagen von außerhalb kommt, folgt den Schildern “Altona” (Karte als .pdf).

1859 baute der Architekt und Stadtbaumeister Heinrich Oskar Winkler in der damals noch einzigen kreisfreien Stadt Altona der preußischen Provinz Schleswig-Holstein das Allgemeine Krankenhaus Altona. 1970 wurde das Krankenhaus geschlossen. Das Krankenhausgelände ist benannt nach August Lütgens. Lütgens war Mitglied erst der SPD, später der KPD und wurde gemeinsam mit drei weiteren Genossen – Karl Wolff, Bruno Tesch und Walter Möller – im Zusammenhang mit dem “Altonaer Blutsonntag” nach dem 17. Juli 1932 verhaftet. Am 2. Juni 1933 verurteilte ihn das Sondergericht Altona auf Grundlage gefälschter Beweise und manipulierter Zeugen zusammen mit den drei anderen zum Tode. Am 1. August wurden die Verurteilten im Innenhof des heutigen Amtsgerichtes in der Max-Brauer-Allee geköpft. Das Todesurteil der Faschisten wurde erst 1992 offiziell aufgehoben.

 

Ehrenamtliches Engagement ist am und im HausDrei auf verschiedene Weisen möglich. Darüber und über die Freiwilligenagentur altonavi haben wir einen Film gemacht. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamts Altona.

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